PALYA

PAYLA – Die Geschichte

Nachdem die Sdeuter die großen Landmassen im Westen für sich in Anspruch genommen hatten,
entstand ein Seeweg zwischen ihrer Heimat Backloma und dem neu gegründeten Grakzwan.
Um den Seefahrern die Überfahrt zu erleichtern, wurde auf Payla, der Insel in der Mitte, ein Ankerplatz
in der Bucht im Süden eingerichtet.

Es entstand nach und nach ein befestigter Hafen und Schiffe, welche in Stürmen Schäden genommen hatten,
wurden hier repariert. Erste Siedler ließen sich nieder und erkundeten die menschenleere Insel genauer.
Sie entdeckten rein zufällig am Flussufer das, was die Insel an Reichtum zu bieten hatte und
sie fortan für immer verändern würde: Gold.

PAYLA

Je mehr sie ins Landesinnere vordrangen, umso fündiger wurden sie. Rasch war jedem klar,
dass man das Edelmetall hier in rauen Mengen abbauen könnte. Die Berichte über die Vorkommen
machten schnell die Runde und ein jeder wollte einen Teil davon abhaben. Um den Goldrausch einzudämmen,
wurde aus der Insel eine Provinz des Reiches und auf Anordnung des Königs wurden Norsaire im Norden und
Sdeuter im Süden untergebracht.

Aus dem Hafen wurde binnen Jahren ein zentraler Handelsplatz, aus der kleinen Insel, eine ertragreiche Provinz.
Payla wurde zum Fürstentum emporgehoben und fortan war die Goldinsel ein Sinnbild der Macht für Lotanko.
Die Fürsten ließen prachtvolle Bauten aus dem Boden stampfen und selbst die Nachbarn aus dem Kaiserreich Yama Zetaka,
tief im Süden, kamen mit vollbeladenen Handelsschiffen nach Sdalte.

Doch erblüht im Schatten von immer mehr Reichtum auch stets Habgier und Neid.

 Nie gestellte Fragen und nie gegebene Antworten!